Tiergestützte Therapie mit Lamas

Die tiergestützte Therapie kann bei der Behandlung von Patienten mit psychischen und somatischen Erkrankungen helfen. Besonders im psychosomatischen Bereich wird die tiergestützte Therapie häufig eingesetzt. So kann z. B. das Selbstwertgefühl der Patienten durch die Anwesenheit der Tiere gesteigert werden. In Kontakt mit den Tieren ist keine Sprache notwendig, um zu kommunizieren. Für Menschen, die sich in sich selbst gefangen fühlen, ist der Austausch in der tiergestützten Therapie leichter.

Der Nutzen der Lamatherapie

Wir setzen bei der tiergestützten Therapie Lamas ein, da diese von ihrem Wesen her ruhig und zurückhaltend, aber dennoch neugierig und aufgeschlossen sind. In der Lamatherapie nähern sich die Tiere den Patienten unaufgeregt und langsam, sie überrumpeln sie nicht. Dieses Verhalten hilft den Patienten, sich auf die Tiere einzulassen. Zudem ist die Körpersprache von Lamas gut wahrnehmbar. Menschen mit geistigen und hirnorganischen Schädigungen fällt es oft schwer Situationen einzuordnen und angemessen zu reagieren. In der Lamatherapie kann dies trainiert werden.

Die Lamatherapie eignet sich vor allem für:

Ziele der Lamatherapie:

  • Tiergestützte Interventionen ("TGI")
  • Patienten mit psychischen und somatischen Erkrankungen
  • Erlebnispädagogik
  • Patienten mit geistigen Behinderungen
  • Patienten mit Tierphobien
  • Entwicklung positiver Beziehungserfahrungen und dem Kontakt zu sich selbst
  • Förderung der Bewegungskoordination
  • Förderung sozialer Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Geduld und Rücksichtnahme
  • Abnahme von Angst vor Tieren

Im Zentrum für Psychische Gesundheit Donaueschingen ist die Lamatherapie fester Bestandteil des Therapieangebotes.

Matthias Holzapfel

Leitender Psychologe
Matthias Holzapfel