Tiergestützte Therapie mit Lamas

Tiergestützte Therapie mit Lamas

Lamatherapie ist im Zentrum für Psychische Gesundheit Donaueschingen fester Bestandteil des Therapieangebotes.

Lamatherapie

Tiergestützte Therapie kann bei der Behandlung von Patienten mit psychischen und somatischen Erkrankungen helfen. Besonders im psychosomatischen Bereich setzen Ärzte und Therapeuten die tiergestützte Therapie ein. Tiere können beispielsweise das Selbstwertgefühl der Patienten steigern. Der Kontakt mit den Tieren erfolgt ohne Sprache. Für Menschen, die sich in sich selbst gefangen fühlen, ist der Austausch in der tiergestützten Therapie leichter.

Nutzen der Lamatherapie

Wir setzen bei der tiergestützten Therapie Lamas ein, da diese von ihrem Wesen her ruhig und zurückhaltend, aber dennoch neugierig und aufgeschlossen sind. In der Lamatherapie nähern sich die Tiere den Patienten unaufgeregt und langsam, sie überrumpeln sie nicht. Dieses Verhalten hilft den Patienten, sich auf die Tiere einzulassen. Zudem ist die Körpersprache von Lamas gut wahrnehmbar. Menschen mit geistigen und hirnorganischen Schädigungen fällt es oft schwer, soziale Situationen einzuordnen und angemessen zu reagieren. In der Lamatherapie kann dies trainiert werden.

Für wen sich Therapie mit Lamas eignet

Für wen sich Therapie mit Lamas eignet

Die Lamatherapie eignet sich vor allem für:

  • Tiergestützte Interventionen ("TGI")
  • Patienten mit psychischen und somatischen Erkrankungen
  • Erlebnispädagogik
  • Patienten mit geistigen Behinderungen
  • Patienten mit Tierphobien

Ziele der Lamatherapie

Diese Ziele verfolgt eine Lamatherapie:

  • Beziehung positiv erfahren
  • Kontakt zu sich selbst finden
  • Bewegungskoordination fördern
  • soziale Kompetenzen fördern, wie Einfühlungsvermögen, Geduld und Rücksichtnahme
  • Angst vor Tieren verringern