Psychischer Stress – Körperliche und psychische Stresssymptome

Psychischer Stress – Körperliche und psychische Stresssymptome

Unsere Ärzte und Therapeuten behandeln gezielt psychischen Stress und Stresssymptome.

Definition: Was ist psychischer Stress?

Uns allen graut davor, aber in unserem modernen Alltag können wir ihn kaum vermeiden: Stress. Grundsätzlich ist eine Stressreaktion nichts Negatives. Sie tritt dann ein, wenn wir eine Situation als unangenehm oder bedrohlich einstufen. Stress ermöglicht uns, in einem bedrohlichen Umfeld schnell zu handeln und so unser Überleben zu sichern. Allerdings ist unser Stresssystem auf Situationen ausgelegt, in denen wir die akute Gefahr zügig durch Flucht oder Angriff bewältigen können. Dazu gehörten etwa Angriffe durch wilde Tiere. Heutzutage begegnen uns ähnliche Umstände zum Beispiel im Straßenverkehr.

Inzwischen erleben wir jedoch überwiegend Situationen, die man nicht durch Flucht oder Angriff lösen kann, z. B.

  • Überstunden am Arbeitsplatz
  • ständige Erreichbarkeit
  • die konstante Informationsflut, der wir durch das Internet ausgesetzt sind.

Stufen wir diese Umstände als bedrohlich ein, hält die Stressreaktion so lange an, bis Erschöpfung eintritt – und wird so zum Gesundheitsrisiko.

Stresssymptome

Körperliche Stresssymptome

Psychischer Stress kurbelt das Herz-Kreislauf-System an und äußert sich u. a. durch:

  • einen erhöhten Puls oder Blutdruck
  • erweiterte Herzkranzgefäße
  • Magenprobleme
  • Konzentrationsstörungen

Normalerweise verschwinden diese Symptome wieder, sobald sich die Situation entspannt. Wenn die Überforderung der Organsysteme jedoch zu lange anhält, kann es zu bleibenden Schäden kommen. Die Blutgefäße können geschädigt werden und das Risiko eines Herzinfarktes steigt.

Psychische Stresssymptome

In Stresssituationen treten häufig Emotionen wie Wut und Angst auf. Wenn der Stress länger anhält, leidet das psychische Wohlbefinden, da sich oft ein anhaltendes Gefühl der Hilflosigkeit und Überforderung einstellt. Das kann unter anderem zu Depressionen, Angstzuständen und Erschöpfung führen oder bestehende psychische Erkrankungen noch weiter verstärken.

Dauerhaft gestresste Menschen nehmen außerdem oft gesundheitsschädliche Verhaltensweisen an, zum Beispiel, indem sie schnell essen, verstärkt rauchen oder mehr oder zu viel Alkohol trinken.

Stress- und Stressfolgeerkrankungen behandeln

Die Anfälligkeit für Stress ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In der psychotherapeutischen Behandlung ist es daher wichtig, individuelle Muster und Grenzen der Belastbarkeit zu erkennen.

Neben der Therapie von psychischen Erkrankungen wie Depressionen geht es in der Behandlung darum, Strategien zu entwickeln, die sowohl die alltäglichen Belastungen als auch die eigene Stressempfindlichkeit reduzieren.

Wege unserer Diagnostik

  1. Psychosomatisch-psychiatrisches Anamnesegespräch
  2. Psychometrische Testverfahren
  3. Klinisch körperliche Untersuchung
  4. Klinisch apparative Untersuchungen
  5. Stressdiagnostik
  6. Konsiliarische Untersuchungen

Unsere Therapien

Das Therapieprogramm passen wir für jeden Patienten an. Auf dem Plan stehen beispielsweise