Krankheitsbild: Psychische Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund

Krankheitsbild: Psychische Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund

Erfahren Sie hier mehr über psychische Störungen nach traumatischen Erlebnissen und wie wir sie behandeln.

Definition: Psychische Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund

Ein traumatisches Erlebnis wirkt sich oft auf die Psyche der Betroffenen aus. Sie fühlen sich hilflos und dem Geschehen schutzlos ausgeliefert. Angststörungen, eine Borderline-Persönlichkeitsstörung oder dissoziative Störungen können die Folge sein. Man spricht dann von einem Psychotrauma. 

Wie lange diese Traumatisierung dauert, ist unterschiedlich: Manchmal endet sie schnell oder bleibt ein einmaliges Ereignis. Andere Traumata, wie Kriegsgefangenschaft oder anhaltender sexueller Missbrauch, dauern länger und treten wiederholt auf. Oft erschüttern solche langdauernden Traumata das Selbstverständnis der Betroffenen. 

Als „posttraumatische Belastungsstörung“ können die Symptome unmittelbar nach einem traumatischen Erlebnis auftreten oder aber verzögert beginnen.

Symptome psychischer Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund

Symptome und Verläufe von psychischen Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund sind sehr individuell. Zu den Symptomen zählen beispielsweise:

  • ständiges Wiedererinnern und Wiedererleben einer traumatischen Situation
  • die Reize zu vermeiden, die der Betroffene mit einem Trauma assoziiert
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gefühle der Entfremdung
  • Zeichen gesteigerter innerer Erregbarkeit

Oft schwächen sich im Verlauf der psychischen Störung die Symptome ab. Manchmal bilden sich Symptome auch ganz ohne Behandlung zurück. Sie können jedoch auch über Jahre sehr präsent bleiben. Nach jahrelangen Krankheitsverläufen verändert sich oft die Persönlichkeit; dies kann zu lebenslangen Beeinträchtigungen führen.

Wie wir psychische Störungen mit psychotraumatischem Hintergrund behandeln

Es ist sehr wichtig, auf die individuelle Situation jedes einzelnen Betroffenen einzugehen und den Gesamtzusammenhang zu erforschen. Bei früher Traumatisierung erinnern sich Betroffene nicht mehr an die zu Grunde liegenden Erlebnisse. Betroffene sind dann zum Teil wegen vordergründig anderer Störungen in Behandlung, insbesondere wenn sie Fehlregulationen von Affekten und Impulsen, funktionelle Störungen oder Depressionen schildern. Viele Betroffene ziehen sich zusätzlich mehr und mehr zurück und vernachlässigen soziale Kontakte.

Bei der Anamnese befragen wir unsere Patienten auch nach traumatischen Erlebnissen. Nur so können wir diese auch in der Therapie angemessen berücksichtigen. Wir behandeln nicht nur die oberflächlichen Symptome, sondern auch tiefgreifende frühere Erlebnisse. Für die Behandlung schwerer posttraumatischer Belastungsstörungen empfehlen wir klinische Zentren, mit denen wir auch zusammenarbeiten.

Wege unserer Diagnostik

  1. Psychosomatisch-psychiatrisches Anamnesegespräch
  2. Psychometrische Testverfahren
  3. Klinisch körperliche Untersuchung
  4. Klinisch apparative Untersuchungen
  5. Stressdiagnostik
  6. Konsiliarische Untersuchungen

Sobald die Diagnostik abgeschlossen ist, erstellen wir ein passendes Behandlungskonzept und besprechen es ausführlich mit Ihnen. Folgende Therapiemethoden nutzen wir:

Wer Sie behandelt

Dr. phil. Nina Claus-Pröstler

Dr. phil. Nina Claus-Pröstler

Leitende Psychologin

MEDICLIN Zentrum für Psychische Gesundheit Donaueschingen

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