Psychosomatische Schmerzerkrankungen

Psychosomatische Schmerzerkrankungen

Seelische Probleme und körperliche Beschwerden treten oft gemeinsam auf. Eine psychosomatische Schmerzbehandlung berücksichtigt deshalb den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche.

Schmerzen ohne körperliche Ursache

Grundsätzlich unterscheidet die Medizin Schmerzen durch beschädigtes Gewebe und Schmerzen ohne fassbare organische Störung. Bei chronischen Schmerzen ohne wesentliche körperliche Ursache ist eine psychosomatische Behandlung sinnvoll.

Symptome

Häufig äußern sich psychosomatische Schmerzerkrankungen durch verschiedene Formen von Kopfschmerzen oder Beschwerden wie Rückenschmerzen. Schmerzen können isoliert in einzelnen Bereichen vorkommen, aber auch den ganzen Körper betreffen. Das ist zum Beispiel bei Fibromyalgie der Fall.

Viele Betroffene reagieren auf die Schmerzen mit Ängsten und depressiven Zuständen. Es kann ein Teufelskreis entstehen, der das Schmerzempfinden verstärkt. Bereits bestehende psychische Beschwerden wie Depressionen oder Angststörungen verstärken das Schmerzempfinden oft zusätzlich.

Wie psychosomatische Schmerzerkrankungen entstehen

Ein akuter Schmerz ist eine sinnvolle Warnfunktion. Manchmal bleiben Schmerzen aber bestehen, obwohl der eigentliche Auslöser nicht mehr vorhanden ist. So kann eine eigenständige Schmerzerkrankung entstehen.

Schmerzen als Leitsymptom psychischer Störungen

Viele Menschen drücken psychische Spannungszustände und Probleme, die sie sprachlich nicht äußern können, unbewusst über Schmerzen aus. Psychische Prozesse verschieben sich sozusagen in den Körper. Die Folge sind Schmerzen.

Zusammenspiel von Schmerzen und psychischen Erkrankungen

Oft wirken Schmerzen mit organischer Ursache, zum Beispiel nach Bandscheibenvorfällen, und psychischen Erkrankungen zusammen. Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen können Schmerzen erheblich verstärken und dauerhaft werden lassen (chronifizieren).

Diagnostik

Grundlage unserer Behandlung von psychosomatischen Schmerzerkrankungen ist eine umfassende Diagnostik. In jedem Fall ist eine differentialdiagnostische medizinisch-ärztliche Bewertung notwendig: Mediziner aus verschiedenen Fachbereichen betrachten psychische und organische Ursachen der Beschwerden.

Die Diagnose umfasst:

  1. Psychosomatisch-psychiatrisches Anamnesegespräch
  2. Psychometrische Testverfahren
  3. Klinisch körperliche Untersuchung
  4. Klinisch apparative Untersuchungen
  5. Stressdiagnostik
  6. Konsiliarische Untersuchungen

Wie wir Psychosomatische Schmerzerkrankungen behandeln

Eine erfolgreiche psychosomatische Schmerztherapie ist multimodal: Die Behandlung konzentriert sich gleichermaßen sich auf körperliche und psychische Faktoren. Ärzte und Therapeuten aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten gemeinsam mit dem Patienten und fördern seine vorhandenen Stärken und Fähigkeiten. Ziel ist vor allem, Funktionseinschränkungen zu lindern, die durch die Schmerzen verursacht werden.

Das Therapieprogramm passen wir für jeden Patienten an. Auf dem Plan stehen beispielsweise

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