Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen oder neurologischen Erkrankungen

Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen oder neurologischen Erkrankungen

In unserer Klinik behandeln wir psychische Störungen, die eine Begleiterkrankung (Komorbidität) von internistischen oder neurologischen Erkrankungen sind.

Komorbidität bei psychischen Störungen: Definition

Dass Körper, Geist und Psyche in einem permanenten Wechselspiel stehen, ist schon lange bekannt. Wenn wir krank sind, beeinflusst das auch unser Denken und unsere Gefühle. Man macht sich Gedanken, ob man je wieder gesund wird und genug Kraft für die alltäglichen Dinge des Lebens hat. Umgekehrt ist es auch möglich, dass die Psyche dem Körper zusetzt und eine körperliche Erkrankung entsteht.

Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen oder neurologischen Erkrankungen

Bei einer Komorbidität bedingt eine Erkrankung die andere. Grund für eine Komorbidität bei psychischen Störungen kann eine internistische oder neurologische Erkrankung sein. Die psychische Erkrankung ist in diesem Fall die Komorbidität (Begleiterkrankung) der eigentlichen Grunderkrankung.

Die Komorbidität bei psychischen Störungen kann viele Ursachen haben

Entwicklung einer psychischen Störung als Reaktion auf eine körperliche Erkrankung

Schwerwiegende, wiederkehrende oder chronische Krankheiten können die Betroffenen so sehr belasten, dass sie zusätzlich auch an Depressionen oder Angststörungen leiden oder auf andere Weise psychisch erkranken.

Psychische Komorbidität durch eine körperliche Erkrankung

Es gibt auch psychische Erkrankungen, die mit körperlichen Erkrankungen zusammen auftreten. Hormonstörungen zum Beispiel wirken sich auch auf die Psyche aus. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse können sich ähnliche Symptome wie bei einer Depression zeigen. Viele körperliche und psychische Prozesse spielen sich im Verborgenen ab. Neue Forschungszweige wie die Psychoimmunologie und die Psychoendokrinologie untersuchen, wie Hormonsystem, Immunsystem und Psyche zusammenhängen.

Komorbidität bei psychischen Störungen gibt es auch bei neurologischen Erkrankungen, z.B. bei
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Entzündungen oder Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems

Arzneimittel als Auslöser von Komorbidität bei psychischen Störungen

Psychische Störungen können auch durch Arzneimittel, die bei internistischen und neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, entstehen.

Komorbidität bei psychischen Störungen: Symptome und Beschwerden

Beschwerden wie Appetitmangel, Schlafstörungen oder Energiemangel können direkt mit der internistischen oder neurologischen Erkrankung oder deren Behandlung in Verbindung stehen. Sie können aber auch Symptome einer depressiven Störung sein, die als Folge der Grunderkrankung entstanden ist. Nicht immer ist es auf den ersten Blick eindeutig, ob es sich um eine Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen und neurologischen Erkrankungen handelt. Wird eine psychische Komorbidität bei körperlichen Erkrankungen rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, kann zum Beispiel eine Depression frühzeitig behandelt und gelindert werden.

Komorbidität bei psychischen Störungen: Behandlung

Eine umfassende Diagnostik ist wichtig, um die Komorbidität bei psychischen Störungen zu erkennen. Für uns steht bei einer Akutbehandlung erst einmal eine gründliche körperliche Anamnese und Untersuchung im Vordergrund. Auch Labor- und EKG-Untersuchungen liefern uns wesentliche Hinweise auf Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychologischen Faktoren, die zu der Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen und neurologischen Erkrankungen führen.

Grundlage unserer Diagnose der Komorbidität bei psychischen Störungen mit internistischen oder neurologischen Erkrankungen

Psychosomatisch-psychiatrisches Anamnesegespräch

  • Psychometrische Testverfahren
  • Klinisch körperliche Untersuchung
  • Klinisch apparative Untersuchungen
  • Stressdiagnostik
  • Konsiliarische Untersuchungen

Das Therapieprogramm passen wir für jeden Patienten an. Auf dem Plan stehen beispielsweise

In unserer Klinik stehen Fachärzte aus verschiedenen Gebieten (Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Neurologie) zur Verfügung. So können auch Patienten angemessen versorgt werden, die eine zusätzliche körperliche Erkrankung haben, die nicht unbedingt mit der psychischen Erkrankung in Verbindung stehen muss.